Selbstverständlichkeit
Es ist doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass die Bürger eines Landes sich genau über den Werdegang ihrer gewählten Repräsentanten informieren können. Der deutsche Weg scheint wieder ein anderer zu sein. Erschreckend aber wahr, die SED zieht in den Bundestag ein. Damit müssen wir uns abfinden, wenn es auch sehr schwer fällt die SED im Bundestag und die Brüder im Geiste der SED, die NPD, in einem Landtag zu sehen.
Womit wir uns aber sicherlich nicht abfinden können oder müssen ist die Vorgeschichte einzelner Personen in der SED, genauer gesagt ihre Verbindungen oder gar ihr Arbeitsverhältnis zum Ministerium für Staatssicherheit der ehemaligen DDR. Gregor Gysi steht bereits seit längerem in dem (unbewiesenen) Verdacht für die Stasi tätig gewesen zu sein, von Lothar Bisky weiß man, er habe bei seinen zahlreichen Auslandsreisen „Erlebnisbereichte“ verfasst und dem Terrorregime zur Verfügung gestellt bzw. explizit für die Stasi solche Berichte verfasst. Laut Marianne Birthler, Bundesbeauftragte für die Stasiunterlagen, stehen Mitglieder der neuen SED Fraktion im Deutschen Bundestag in Verdacht, für die Stasi tätig gewesen zu sein. Es wäre nun ein leichtes für die Betroffenen, diesen Verdacht mit einer freiwilligen Überprüfung aus der Welt zu schaffen. Selbstredend ist es auch eine Selbstverständlichkeit dem Wähler gegenüber ohne Einschränkungen diese Überprüfung zu durchlaufen, schließlich wollen wir wissen, wer sich da im Antlitz des Bundesadlers seines MdB Daseins freut.
Womit wir uns aber sicherlich nicht abfinden können oder müssen ist die Vorgeschichte einzelner Personen in der SED, genauer gesagt ihre Verbindungen oder gar ihr Arbeitsverhältnis zum Ministerium für Staatssicherheit der ehemaligen DDR. Gregor Gysi steht bereits seit längerem in dem (unbewiesenen) Verdacht für die Stasi tätig gewesen zu sein, von Lothar Bisky weiß man, er habe bei seinen zahlreichen Auslandsreisen „Erlebnisbereichte“ verfasst und dem Terrorregime zur Verfügung gestellt bzw. explizit für die Stasi solche Berichte verfasst. Laut Marianne Birthler, Bundesbeauftragte für die Stasiunterlagen, stehen Mitglieder der neuen SED Fraktion im Deutschen Bundestag in Verdacht, für die Stasi tätig gewesen zu sein. Es wäre nun ein leichtes für die Betroffenen, diesen Verdacht mit einer freiwilligen Überprüfung aus der Welt zu schaffen. Selbstredend ist es auch eine Selbstverständlichkeit dem Wähler gegenüber ohne Einschränkungen diese Überprüfung zu durchlaufen, schließlich wollen wir wissen, wer sich da im Antlitz des Bundesadlers seines MdB Daseins freut.


6 Comments:
Was für ein Unsinn! Die DDR Zeit liegt lange zurück, und viel schlimmes hat Gysi nicht getan! Für die Stasi haben fast alle gearbeitet, man musste es ja auch in der DDR. Hier wird es so dargestellt, als hätte er Menschenleben auf dem Gewissen!
Total einseitiges Schwarz Weiß denken!
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Anonym, at 12:20 PM
Von welchem Stern kommen denn Sie , anonymous?
Lang ist sehr relativ, 15 Jahre sind offensichtlich für manche Hirne zu lang, um die Erinnerung aufrechtzuerhalten. Die Gleichen schreien aber auf, wenn man nach 60 Jahren ein anderes Regime nicht mehr vordergründig betrachten will. Für mich sind die Schikanen unter diesem Regime lange nicht vergessen. Fast alle in der Stasi - das ist entweder Dummheit oder vorsätzliches Nichtwissen.
Ein Menschenleben muß nicht physisch, es kann auch psychisch ruiniert werden. Diese Partei hat tausende Menschenleben auf dem Gewissen, und jeder der dazu direkt beigetragen hat, indem er der Stasi zugearbeitet hat, ist dafür mitverantwortlich. Die Opfer der IM´s konnten keine Karriere ala Gysi machen.
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Anonym, at 2:20 PM
jaja und die Gestapo war eigentlich ganz nett... ist schon klar.
Ich versteh diesen "lieblichen" Umgang mit dem SED Terror nicht, und diese unglaubliche Blind- und Dummheit die "drüben" herrschen muss - man stelle sich mal vor eine NSDAP Nachfolgepartei (nennen wir sie Die Rechte.Partei des demokratischen Nationalsozialismus) hätte in Deutschland in den 60ern 30 % und mehr in den alten Bundesländern geholt.
Ich bin fassungslos.
antistate
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Anonym, at 10:41 AM
Um es auf die Spitze zu treiben:
Man stelle sich vor, es wären sogar hohe NSDAP Funktionäre auf den Listenplätzen gewesen und die Partei wäre stärkste Kraft geworden in Westdeutschland 15 Jahre nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches.
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Ch. Arm, at 1:39 PM
Allein die Tatsache, daß Sie von der SED reden und diese (oder auch die PDS) als Brüder im Geiste mit der NPD ist bereits bezeichnend für ein bemerkenswert differenziertes und kenntnisreiches Weltbild.
Seit wann müssen im übrigen angeschuldigte ständig aufs Neue ihre Unschuld beweisen und nicht der Ankläger seine Aussagen? Aber wahrscheinlich habe ich immer noch nicht das Wesen eines Rechtstaates begriffen.
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Anonym, at 11:26 AM
@ch.arm
Leider war es so!
Und nicht nur das, es waren sogar verurteilte Kriegsverbrecher dabei, Konrad Adenauer war auch der Meinung das Alt-Nazis und Kriegsverbrecher kein Problem sind…
Und gerade diese Parteien behaupten die PDS wäre die Nachfolge-Partei der SED!
Die PDS hat die allermeißten SED-Mitglieder, vorallem die, die sich strafbar gemacht haben, aus der Partei geschmissen und sich deutlich vom SED-Regim distanzieret und dessen System verurteilt.
Hier eine kleine Liste von CSU/CDU und FDP-Politikern die vorher in der NSDAP Hochrangige Politiker oder sogar Kriegsverbrecher waren:
Bundesrepublik Deutschland (bzw. westliche Besatzungszonen Deutschlands)
Hierunter fallen die US-amerikanische, die Französische und die Britische Besatzungszone bzw. die Bundesrepublik Deutschland.
Name NSDAP Andere Parteimitgliedschaften Amt bzw. Ämter
Walter Bartram 1937–1945 1920–1933 DVP, ab 1946 CDU 1950–1951 Ministerpräsident in Schleswig-Holstein
Walter Becher 1931–1945 ab 1947 GB/BHE, später CSU
1956–1958 Vorsitzender des Witikobundes, 1968–1982 Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft, 1965–1980 Mitglied des Deutschen Bundestages für die CSU
Kurt Birrenbach 1933–1945 ab 1953 CDU Mitglied des Deutschen Bundestages für die CDU
Otto Fürst von Bismarck 1933–1945 DNVP, ab 1946 CDU Mitglied des Deutschen Bundestages
Herbert von Blankenhorn bis 1945 Leiter der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes
Karl von Buchka bis 1945 DVP, ab 1948 CDU Mitglied des Deutschen Bundestages
Ewald Bucher bis 1945 1950–1972 FDP/DVP, ab 1984 CDU 1962–1965 Bundesminister der Justiz, 1965–1966 Bundesminister für Wohnungswesen und Städtebau
Karl Carstens 1940–1945, ab 1933 auch SA ab 1953 CDU Deutscher Bundespräsident
Rolf Dahlgrün bis 1945 ab 1949 FDP 1962–1966 Bundesminister der Finanzen
Fritz Dorls 1929–1945 ab 1946 CDU, 1949 GuD / DKP-DRP, ab 1949 SRP Vorsitzender der SRP
Georg Ferdinand Duckwitz 1932–1945 Botschafter, Staatssekretär
Heinrich Fassbender 1931–1933 ab 1919 DNVP, ab 1945 NDP, ab
1946 FDP, ab 1955 DP, ab 1962 DNVP, ab 1964 NPD Mitglied des Deutschen Bundestages
Hans Filbinger 1937–1945 ab 1951 CDU Ministerpräsident von Baden-Württemberg
Hans-Dietrich Genscher 1945 1946–1952 LDPD, ab 1952 FDP Außenminister
Max Güde 1940–1945 später CDU Mitglied des Deutschen Bundestages
Hermann Höcherl 1931–1932 und 1935–1945 ab 1949 CSU 1961-1965 Bundesminister des Innern, 1965-1969 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Kurt Georg Kiesinger 1933–1945 ab 1946 CDU 1966–1969 deutscher Bundeskanzler
Waldemar Kraft 1943–1945 1950–1955 GB/BHE, ab 1956 CDU
Franz Krapf ab 1936, ab 1933 auch SS bis 1976 Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland beim NATO-Rat in Brüssel
Hans Krüger 1933–1945 später CDU 1963–1964 Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte
Helmut Lemke bis 1945 ab 1950 CDU Ministerpräsident in Schleswig-Holstein
Erich Mix 1932–1934 und 1939–1945 später FDP Mitglied und Vizepräsident des Landtages Hessen
Franz Nüßlein unter Reinhard Heydrich Oberstaatsanwalt im Protektorat Böhmen und Mähren (s. auch Sondergericht Prag), in der Tschechoslowakei als Kriegsverbrecher verurteilt; in der Zeit der Bundesrepublik Deutschland deutscher Generalkonsul in Barcelona
Theodor Oberländer 1933–1945 später FDP, ab 1950 GB/BHE, ab
1955 CDU 1953–1960 Bundesminister für Angelegenheiten der Vertriebenen
Walter Scheel bis 1945 ab 1946 FDP 1974–1979 deutscher Bundespräsident
Heinrich Schneider 1930–1937 ab 1950 DPS bzw. FDP Stellv. Ministerpräsident des Saarlandes
Ludwig Schneider DVP, später FDP Landtagsabgeordneter in Hessen
Gerhard Schröder 1933–1941 ab 1950 CDU 1953–1961 Bundesminister des Innern, 1961–1966 Bundesminister des Auswärtigen,
1966–1969 Bundesminister der Verteidigung
Hermann Schwann 1933–1945 später FDP, ab 1961 VDNV, ab
1965 AUD Mitglied des Deutschen Bundestages
Siegfried Zoglmann ab 1934 später bis 1970 FDP, ab 1974 CSU
1963–68 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen, ab 1972 Bundestagsabgeordneter (CSU)
Übrigens sind immer noch rechte Tendenzen im bürgerlichen Lager vorhanden
Ach ja wer hat den Hitler zum Reichskanzler ernannt??!
Und ausgerechnet diese Parteien kommen mit dem PDS=SED Vergleich, da sieht man mal für wie Blöd sie das deutsche Wählervolk halten.....
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systemkollaps, at 9:50 AM
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